Tag Archiv für Parkplatzangebot

Varianten von Parkplatz Apps

Je nach Anwendungsfall existieren bereits viele nützliche Apps rund um das Thema Parkplatz. Dabei lassen sich fünf Kategorien bilden, die sich wie folgt darstellen:

  • Parkplatz-Communities
  • Verzeichnisse mit öffentlichen kostenfreien Parkplätzen
  • Kurzzeitvermietung von privaten Stellflächen
  • Parkplatz-Merker
  • Parkhausverzeichnisse

freie Parklücken mit der App melden und finden

Apps die dieser Kategorie angehören, basieren auf der Grundidee, freie Parkplätze bzw. Parklücken zu melden, um sie der Gemeinschaft anzubieten. Dabei gibt es zwei Ausprägungen dieser Parkplatz Apps. In der ersten Variante kann jeder Nutzer der App den Ort bzw. die Koordinate eines freien Parkplatzes melden. Community-Mitglieder, die auf der Suche nach einem Parkplatz sind, erhalten eine Übersicht, der gemeldeten Parklücken. Je nachdem, wie viel Zeit zwischen dem Meldezeitpunkt und der aktuellen Zeit verstrichen ist, wird der Parkplatz verschiedenfarbig gekennzeichnet. Nachteilig ist, dass auch Parkplätze gemeldet werden können, die gar nicht frei sind. Dieses Problem versucht die zweite Variante der Parkplatz Apps zu lösen. Hier melden Benutzer vor dem verlassen des eigenen Parkplatzes mit Hilfe der App ebenfalls den Ort des Parkplatzes und die voraussichtliche Abfahrtszeit. Sollte ein Community-Mitglied einen Parkplatz suchen, kann er eine angebotenen Parklücke übernehmen. Der Anbietende bekommt über die App das Vorhaben mitgeteilt, und verlässt den Parkplatz, sobald der Suchende eingetroffen ist. Über Bewertungsfunktionen können die Community-Mitglieder ein Glaubwürdigkeit-Index aufbauen.

Übersicht öffentlicher Parkplätze mit der App anzeigen

Parkplatz Apps dieser Kategorie bilden eine Art Inventar-Verzeichnis von öffentlichen Parkplätzen ab. Neben kostenlosen Park & Ride und kommunalen Parkplätzen werden in diesen Apps auch Straßenzüge angezeigt, in welchen freie Parkplätze gefunden werden können. Der Benutzer der App hat neben der Suche nach einem Parkplatz auch die Möglichkeit selbst neue Standorte dem Verzeichnis zu Verfügung zu stellen. Ein entscheidender Nachteile dieser Apps ist, dass es keine verlässlichen Informationen über die Belegung der Parkplätze gibt.

Parkplätze mit der App temporär vermieten

Ein bereits für die Kurzzeitvermietung von Wohnraum bekannte Idee wurde nun auch auf Parkplätze übertragen. Die Idee dieser Parkplatz Apps besteht darin, dass Besitzer von Stellflächen, egal ob Garageneinfahrt, Tiefgarage oder der Parkplatz vor dem eigenen Haus, diese stunden- oder tageweise vermieten können. So könnte ein Besitzer eines Tiefgaragen-Stellplatzes diesen in der Zeit vermieten, in der mit seinem Auto zur Arbeit gefahren ist. Das Angebot für den freien Parkplatz kann mit der App hinterlegt werden. Parkplatz Suchende können die Angebote vergleichen und bei Bedarf den Parkplatz zeitlich begrenzt mieten.

Position des Parkplatzes mit der App merken

Die Parkplatz-Merker Apps dienen dazu, die Position bzw. die Koordinaten des Parkplatzes auf dem man sein Auto geparkt hat, abzuspeichern. Man lernt diese Apps zu schätzen, wenn man sich mit seinem Partner oder Freunden ein Auto teilt. Auf Knopfdruck kann man mit der App die Position des geparkten Autos abfragen, ohne im Kiez auf der Suche nach dem Auto umher zu irren. Ein weiteren Nutzen erbringen diese Apps für Reisen in andere Städte, in denen man nur bescheidene Ortskenntnisse hat. Nicht selten kommt es vor, dass man sein den Parkplatz seines Autos nach einem Stadtbummel sucht. Auch hier hilft wieder die Parkplatz App, indem sie einem den Weg zum Auto weist. Die Parkplatz-Merker Apps werden nicht selten in Kombination mit einer virtuellen Parkuhr angeboten, auf der man die Restzeit bis zum Ablauf des Parkscheins ablesen kann.

Parkhäuser finden und deren freie Stellplätze mit der App abrufen

Die mittlerweile etablierten Parkhaus Apps offerieren einem die Parkhäuser im direktem Umfeld. Das interessante dabei ist, dass die noch freien Parkplätze des jeweiligen Parkhauses mit der App online abgeglichen werden. Somit kann man sich schnell einen Überblick über die Parkhäuser verschaffen, bei denen sich eine direkte Anfahrt mit einer Quasi Parkplatz-Garantie lohnt. Die meisten Apps werden von Parkhaus-Betreiben zur Verfügung gestellt, die somit zahlungskräftige Kundschaft in die Parkhäuser locken möchten. Einige Apps bündeln die Parkhaus-Angebote und informieren auch über die Öffnungszeiten und den Preis, den man für die Nutzung zahlen muss.

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Ausweitung von Parkzonen führt zu Parkplatz-Mangel in angrenzenden Stadtvierteln

Jüngst wurde in einem Artikel der Berliner Morgenpost über eine Studie bzgl. der Effekte der Einführung von Parkzonen in den Berliner Wohnbezirken Prenzlauer Berg und Pankow berichtet. Im Oktober 2010 wurde die Parkraumbewirtschaftung durch die Schaffung drei neuer Parkzonen in den Wohnvierteln des Bezirkes ausgeweitet.

Durch die Einführung der drei Parkzonen können in Summe die 12.400 Parkplätze nur gebührenpflichtig genutzt werden. Laut der Studie soll die Einführung der gebührenpflichtigen Parkplätze dazu geführt haben, dass die Auslastung des Parkplatz-Angebotes von 100 Prozent auf 80 Prozent zurückgegangen ist. Allerdings sind die frei verfügbaren Parkplätze gefühlt nicht vorhanden, da Baustellen und Sperrungen das Parkplatzangebot meist über mehrere Monate verringen.

Interessant ist die Einnahmenrechnung für die bewirtschafteten Parkplätze. Die durchschnittlichen Einnahmen für einen Parkplatz belaufen sich jährlich auf ca. 200 Euro während de Bußgeld-Einnahmen pro Stellplatz knapp 400 Euro in die Bezirkskassen spülen. Um diese hohe Bußgeld-Quote zu erreichen wurden zahlreiche Kontrolleure eingestellt. Der Trend ist steigend. Das Bezirksamt Berlin-Pankow denkt darüber nach, noch weitere Parkplätze in den angrenzenden Wohnvierteln in Parkzonen umzuwandeln.

Grund für diese Entscheidung ist das Ergebnis der Studie, nach welcher an Werktagen rund 2700 Autos weniger in den Wohnvierteln parken, an einigen Straßenzügen ist die Auslastung der Parkplätze sogar um bis zu 40 Prozent gesunken. Aber es sind dennoch nicht weniger Autos geworden, sondern deren Besitzer weichen auf die umliegenden Viertel aus, die nicht als Parkzone ausgeschrieben sind.

Was die Studie verschweigt ist, dass die Anwohner für einen Parkplatz einen Anwohnerparkausweis jährlich kaufen müssen, dessen Preis bei knapp 100 Euro liegt. Und wehe dem, dass man Besuch erwartet – der kann dann wählen zwischen Parkgebühren für den Parkplatz vor der Tür oder ein Fahrt zum Bezirksamt inkl. Wartezeiten, um sich dort einen Kurzzeitparkausweis zu kaufen.

Alles in allem scheint das Parkzonen-Konzept nur den Kommunen etwas zu bringen, da die Kapazität der Parkplatz nicht steigt, der Preis für Nutzung dagegen schon. Um dennoch effizient, einen der wenigen kostenlosen Parkplätze zu finden, könnte eine Parkplatz-App wie die Parkonaut Parkplatz-App weiterhelfen.

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Wachsende Größe von Autos fördert die Verknappung von Parkplätzen

Jüngst wurde in einem Spiegel Online Artikel darüber berichtet, dass die Breite von Autos in Bezug auf die jeweiligen Vorgängermodelle stetig wächst. So hat beispielsweise der VW Golf im Laufe seiner Evolution um 17 Zentimeter an Breite zugelegt und misst heute 2,05 Meter. Ähnlich verhält es sich auch bei anderen Herstellen und deren Marken. Auch die Länge der Autos nimmt bezogen auf die Evolution der Modelle stetig zu.

Die Vergrößerung der Abmaße der PKW´s führt im Alltag zwangsläufig auch zu Problemen bei der Parkplatzsuche. Wie bereits berichtet, existieren Bauempfehlungen für die Dimensionierung von Parkplätzen auf öffentlichen Straßen und in Parkhäusern. Bei einer Parkplatz – Baubreite von 2.30 m  wird es dann schon ziemlich eng für die Fahrer eine VW Golfs. Bleibende Andenken im Türblech sind die Folge, wenn der „Nachbar“ beim Senkrechtparken – also quer zur Fahrtrichtung – zu schwungvoll sein Tür öffnet.

Generell ist der Trend zu größeren Autos ein weiterer Faktor für Verknappung des Parkplatzangebotes. Passten vor ein paar Jahren beim Längsparken auf eine Länge von 25 Metern durchschnittlich noch sechs Autos, so sind es heutzutage nur noch fünf. Solange dieser Trend sich nicht gegenläufig entwickelt, wird zukünftig ein Parkplatz in den Innenstadtlagen ein noch knapperes öffentliches Gut werden.

Intelligente Lösungen zur Optimierung der Parkplatz – Nutzung , wie z.B. Parkplatz Apps oder Parkplatz-Leitsysteme mit aktiver Rückmeldung könnten dieses Problem der zumindest ansatzweise lösen. In diesem Bereich gibt es ein Pilotprojekt in Frankreich, bei welchem freie Parkplätze aktiv gemeldet werden, damit Smartphone Besitzer mit der eigens entwickelten Parkplatz App Parkplätze finden können. Hiervon ließ sich das Parkonaut-Team inspirieren, um eine eigene Lösung in Form einer Parkplatz App zu entwickeln.

 

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Schlechte Noten für Parkhäuser

In einem Stern-Online Artikel wurde berichtet, dass der ADAC die Alltagstauglichkeit von Parkhäusern untersucht hat. Dabei schnitten dem Bericht zu Folge nur 13 von 50 Parkhäuser mit der Note „gut“ ab. Im Focus standen dabei die Großstädte Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln, München, Nürnberg und Wiesbaden, also alles Städte in denen die Parkplatzsuche ohnehin schwierig ist.

Parkplatzsuche im ParkhausEin großes Problem scheint die nicht ausreichende Breite zu der Stellflächen zu sein. Ich kann das nur zu gut bestätigen. Parkt man direkt neben einem der vielen Pfeiler, so muss man schon von sehr schlanker Statur sein, um mühelos aus der Fahrer- oder Beifahrertür zu steigen. Ein weiteres Problem sind dem Bericht nach auch zu niedrige Einfahrtshöhen und zu steile Rampen.

Was ist die Alternative zu Parkhäusern? Es gibt schlicht weg keine, außer das Auto gleich zu Hause stehen zu lassen. Letzenendes muss man dann doch auf das Parkhaus zurückgreifen, um einen freien Parkplatz finden zu können, da die Suche nach freiem Parkraum in den Innenstädten einem Glückspiel gleicht.

Im Übrigen existieren bereits einige Lösungen, mit deren Hilfe freie Parkhäuser zielgenau angesteuert werden können. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Parkplatz-App, die auf Mobiltelefonen wie dem iPhone oder Android-Telefonen installiert werden kann. Diese Applikation visualisiert Parkhäuser inklusive deren freie Parkplätze auf einer Karte. So erhält man sofort einen Überblick, welche Parkhäuser man bei der Parkplatzsuche meiden sollte.

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Die Parkplatzsituation in deutschen Großstädten

Viele Stadtmenschen können eine Geschichte davon erzählen. Man hat sich bewusst für das Wohnen in der Stadt entschieden, möchte aber nicht auf das Auto verzichten. Daher parkt es im Idealfall direkt vor der eigenen Haustür. Aber wehe dem, dass man das Auto auch tatsächlich benutzt.

Man stellt sich dann die Frage: „Werde ich eine Parkplatz in unmittelbarer Nähe meiner Wohnung finden?“ Innerlich hofft man darauf, aber die Realität ist hart. Es ist wieder einmal in der Straße kein Parkplatz zu haben. So vergehen locker zehn bis zwanzig Minuten bis man mit ein wenig Glück eine Parklücke gefunden hat, in die dann das eigene Auto auch hinein passt.

Dieses Spiel namens Parkplatzsuche kann man beliebig oft wiederholen, wenn man in einer innerstädtischen Wohngegend sein zu Hause hat. Das verfügbare Parkplatzangebot ist zu Spitzenzeiten niedriger als die Parkplatznachfrage, mit der Folge, dass man unzählige Runden drehen muss. Das kann mit unter stressig sein, besonders wenn man ein vermeintlichen Parkplatz erspäht hat und er einem direkt vor der Nase durch einen anderen Parkplatzsuchenden weggeschnappt wird.

Eine Lösung ist derzeit nicht wirklich in Sicht. Es sei denn, dass man sich einen Stellplatz kauft oder mietet, oder etwa gleich den fahrbaren Untersatz verkauft. Es stellt sich die Frage, ob man mit den Mitteln der heutigen Technik das bestehende knappe Parkplatzangebot in den Innenstädten besser organisieren kann. Genau daran arbeitet das Team von Parkonaut. Das Aufspüren von freien Parkplätzen soll für den Parkplatzsuchenden vereinfacht werde. Weitere Details über die Lösung werden in diesem Blog nach und nach bekanntgegeben.

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