Archiv für Parkplatzsuche

Parkonaut stellt neue Android App vor

Endlich geschafft! So fühlte sich das Gründerteam nach knapp vier Monaten Arbeit an der komplett überarbeiteten Android-Version der Parkonaut Parkplatz App. Voller Stolz schicken wir nun die neue App ins Rennen, die nun ein deutlich verbessertes Nutzererlebnis verspricht.

Alles, aber bitte keine Anmeldung

Dank der Nutzerfeedbacks und diverser Tests haben wir die Bedien-Oberfläche der App nach der Leitlinie der Einfachheit gestaltet. Ein Registrierung bzw. Anmeldung ist nun nicht mehr nötig. Einfach herunterladen und Parkplätze suchen oder anbieten. Neben der Einfachheit stand auch der Aspekt des Datenschutzes im Vordergrund. Nummernschild oder private Daten werden nicht benötigt, um Parkonaut nutzen können.

Parkplätze und Parkhäuser in einer App

Eine weitere Neuerung ist, dass die Parkonaut-App nun neben den Community-Parkplätzen, welche Nutzer kurz vor dem Losfahren aus der Parklücke mitteilen können, nun auch öffentliche Parkplätze deutschlandweit angezeigt werden. Damit nicht genug – auch Parkhäuser werden angezeigt. In Städten mit Verkehrsleitsystem wird sogar die aktuelle Belegung der Parkhäuser in der App angezeigt, so dass Nutzer zielgerichtet noch freie Parkhäuser ansteuern können.

Parkonaut-App-Parkplatzangebot

Wo war gleich mein Parkplatz?

Um das Aufsuchen des abgestellten Fahrzeuges zu erleichtern, bietet die App nun auch eine Merk-Funktion für den Parkstandort an. Nach dem Abstellen des Fahrzeuges kann man in der App den Standort hinterlegen. Die App weist dann automatisch den Weg zum geparkten Fahrzeug.

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Direkt zum Parkplatz dank Navigation

Auswählen und leiten lassen. Das gilt nun auch für die Auswahl von Parkplätzen in der Parkonaut-App. Bereits im Vorfeld kann man über die Suchfunktion sein Fahrziel auswählen und die dort vorhandenen Parkplätze anzeigen lassen. Ein Klick genügt und Parkonaut lässt in Kombination mit der Google Maps Navigation die Route zum Parkplatz oder Parkhaus berechnen. So kann man zielgerichtet und entspannt sein Fahrziel ansteuern.Naviagtion zum Parkhaus

Bitte was? Parkplatz mit Stromanschluss

Auch Fahrer von Elektrofahrzeugen oder Plug-in-Hybrid Modelle können mit der neuen Parkonaut-App neben Parkplätzen auch Ladesäule suchen. Die verrät den Standort der Ladesäule und den Anschlusstyp. Die Belegung kann aber leider noch nicht angezeigt werden.

Parkplatz mit Elektroladesäule

Wann kommt die neue iPhone App?

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die bisherige Parkonaut App zu 80% durch Android Smartphone Besitzer genutzt wurde. Aus diesem Grund haben wir erst einmal Parkonaut für Android Plattform komplett überarbeitet. Sollte sich der Erfolg fortsetzen, werden wir auch für iPhone Besitzer eine neue App zur Verfügung stellen.

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Parkonaut nimmt an Workshop für Elektromobilität teil

Elektromobilität ist ein Thema, welches längst massenmarkttauglich ist. Dieses Thema greift die Landesinitiative Mobilität Niedersachsen auf und veranstaltet hierzu einen Workshop am 14.11.2013 in Wolfsburg. Neben Fachvertretern wird auch die Parkonaut GmbH teilnehmen, um gemeinsam benutzerfreundliche Lösungen zu erörtern.

Suche nach einem Parkplatz mit Ladesäule

Ein Themenpunkt wird die Suche nach freien Parkplätzen für Elektroautos sein. Parkonaut hat mit seiner Parkplatz App bereits vorgesorgt. Das teilen und suchen von Parklücken mit freien Ladesäulen speziell für Stromer ist in der Parkonaut App bereits schon vorgesehen. Somit kann die App sowohl für Fahrer von konventionellen PKWs als auch von Elektromobilen gemeinsam genutzt werden. Beim einstellen eine Parkplatzer mit der App kann der Fahrer angeben, ob es sich um eine Parklücke mit Ladestation handelt. Bei der Suche nach einem freien Parkplatz kann der Nutzer in der App nach Parkplätzen mit Ladesäule filtern. So kann der Fahrer eines Elektomobils in der App entscheiden, ob er gerade auf der Suche nach einem gewöhnlichen oder nach einem für Elektromobile geeigneten Parkplatz ist.

App als Ergänzung für Buchung und Bezahlung

Die Nutzung einer App für die Buchung von Parkplätzen und für die Bezahlung des Ladevorgangs eingesetzt werden kann, ist das Bindeglied zwischen Fahren, Parken und Tanken – oder besser Aufladen. Dabei steht es den PKW-Herstellen frei, eine embedded App in das Elektromobil zu integrieren oder den Fahrern eine Smartphone App zu empfehlen, die das Finden von Parkplätzen und die Zahlung übernimmt. PKW parkt an Ladestation Vorteilhafter ist die Smartphone App, da diese fahrzeugunabhängig durch den Fahrer genutzt werden kann. Wechselt der Fahrer das Auto, weil er beispielsweise bei einem Car-Sharing Anbieter mit Elektroflotte  gemeldet ist, kann er problemlos nach freien Parkplätzen mit der App suchen und mittels NFC-Chip, der im Smartphone verbaut ist, direkt an der Ladesäule den Ladevorgang bezahlen. Eine bundesweite Lösung wäre hier der Schlüssel, um der Elektromobilität noch mehr Auftrieb zu verleihen.

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Varianten von Parkplatz Apps

Je nach Anwendungsfall existieren bereits viele nützliche Apps rund um das Thema Parkplatz. Dabei lassen sich fünf Kategorien bilden, die sich wie folgt darstellen:

  • Parkplatz-Communities
  • Verzeichnisse mit öffentlichen kostenfreien Parkplätzen
  • Kurzzeitvermietung von privaten Stellflächen
  • Parkplatz-Merker
  • Parkhausverzeichnisse

freie Parklücken mit der App melden und finden

Apps die dieser Kategorie angehören, basieren auf der Grundidee, freie Parkplätze bzw. Parklücken zu melden, um sie der Gemeinschaft anzubieten. Dabei gibt es zwei Ausprägungen dieser Parkplatz Apps. In der ersten Variante kann jeder Nutzer der App den Ort bzw. die Koordinate eines freien Parkplatzes melden. Community-Mitglieder, die auf der Suche nach einem Parkplatz sind, erhalten eine Übersicht, der gemeldeten Parklücken. Je nachdem, wie viel Zeit zwischen dem Meldezeitpunkt und der aktuellen Zeit verstrichen ist, wird der Parkplatz verschiedenfarbig gekennzeichnet. Nachteilig ist, dass auch Parkplätze gemeldet werden können, die gar nicht frei sind. Dieses Problem versucht die zweite Variante der Parkplatz Apps zu lösen. Hier melden Benutzer vor dem verlassen des eigenen Parkplatzes mit Hilfe der App ebenfalls den Ort des Parkplatzes und die voraussichtliche Abfahrtszeit. Sollte ein Community-Mitglied einen Parkplatz suchen, kann er eine angebotenen Parklücke übernehmen. Der Anbietende bekommt über die App das Vorhaben mitgeteilt, und verlässt den Parkplatz, sobald der Suchende eingetroffen ist. Über Bewertungsfunktionen können die Community-Mitglieder ein Glaubwürdigkeit-Index aufbauen.

Übersicht öffentlicher Parkplätze mit der App anzeigen

Parkplatz Apps dieser Kategorie bilden eine Art Inventar-Verzeichnis von öffentlichen Parkplätzen ab. Neben kostenlosen Park & Ride und kommunalen Parkplätzen werden in diesen Apps auch Straßenzüge angezeigt, in welchen freie Parkplätze gefunden werden können. Der Benutzer der App hat neben der Suche nach einem Parkplatz auch die Möglichkeit selbst neue Standorte dem Verzeichnis zu Verfügung zu stellen. Ein entscheidender Nachteile dieser Apps ist, dass es keine verlässlichen Informationen über die Belegung der Parkplätze gibt.

Parkplätze mit der App temporär vermieten

Ein bereits für die Kurzzeitvermietung von Wohnraum bekannte Idee wurde nun auch auf Parkplätze übertragen. Die Idee dieser Parkplatz Apps besteht darin, dass Besitzer von Stellflächen, egal ob Garageneinfahrt, Tiefgarage oder der Parkplatz vor dem eigenen Haus, diese stunden- oder tageweise vermieten können. So könnte ein Besitzer eines Tiefgaragen-Stellplatzes diesen in der Zeit vermieten, in der mit seinem Auto zur Arbeit gefahren ist. Das Angebot für den freien Parkplatz kann mit der App hinterlegt werden. Parkplatz Suchende können die Angebote vergleichen und bei Bedarf den Parkplatz zeitlich begrenzt mieten.

Position des Parkplatzes mit der App merken

Die Parkplatz-Merker Apps dienen dazu, die Position bzw. die Koordinaten des Parkplatzes auf dem man sein Auto geparkt hat, abzuspeichern. Man lernt diese Apps zu schätzen, wenn man sich mit seinem Partner oder Freunden ein Auto teilt. Auf Knopfdruck kann man mit der App die Position des geparkten Autos abfragen, ohne im Kiez auf der Suche nach dem Auto umher zu irren. Ein weiteren Nutzen erbringen diese Apps für Reisen in andere Städte, in denen man nur bescheidene Ortskenntnisse hat. Nicht selten kommt es vor, dass man sein den Parkplatz seines Autos nach einem Stadtbummel sucht. Auch hier hilft wieder die Parkplatz App, indem sie einem den Weg zum Auto weist. Die Parkplatz-Merker Apps werden nicht selten in Kombination mit einer virtuellen Parkuhr angeboten, auf der man die Restzeit bis zum Ablauf des Parkscheins ablesen kann.

Parkhäuser finden und deren freie Stellplätze mit der App abrufen

Die mittlerweile etablierten Parkhaus Apps offerieren einem die Parkhäuser im direktem Umfeld. Das interessante dabei ist, dass die noch freien Parkplätze des jeweiligen Parkhauses mit der App online abgeglichen werden. Somit kann man sich schnell einen Überblick über die Parkhäuser verschaffen, bei denen sich eine direkte Anfahrt mit einer Quasi Parkplatz-Garantie lohnt. Die meisten Apps werden von Parkhaus-Betreiben zur Verfügung gestellt, die somit zahlungskräftige Kundschaft in die Parkhäuser locken möchten. Einige Apps bündeln die Parkhaus-Angebote und informieren auch über die Öffnungszeiten und den Preis, den man für die Nutzung zahlen muss.

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Bitte nicht auf dem Schachtdeckel parken

Dem Thema „Parken“ wird in der Straßenverkehrsordnung (StVO) ein gesamter Paragraph gewidmet. Der Paragraph 12 der StVO regelt das Halten und Parken. Genaugenommen wird beschrieben, wie und wo man nicht parken darf. Beim Durchsehen der aktuellen Regelungen erzeugen die Formulierungen bei  Großstadtbewohner ein leichtes Schmunzeln.

Es ist platzsparend zu parken

In Absatz (6) vernimmt man die Formulierung: „Es ist platzsparend zu parken; das gilt in der Regel auch für das Halten.“ Die Regel ist durchaus sinnvoll und wird in Großstädten mit akutem Parklückenmangel in der Regel auch ernsthaft praktiziert. Einige Autofahrer nehmen das sogar sehr genau. Sie parken dann neben einem so ein, dass man schon ein wahrer Akrobat sein muss, um das Auto zu verlassen.

Wer zuerst kommt…

In Absatz (5) ist ganz klar der Anspruch auf den Parkplatz geregelt. Hier steht: „An einer Parklücke hat Vorrang, wer sie zuerst unmittelbar erreicht; der Vorrang bleibt erhalten, wenn der Berechtigte an der Parklücke vorbeifährt, um rückwärts einzuparken oder wenn er sonst zusätzliche Fahrbewegungen ausführt, um in die Parklücke einzufahren. Satz 1 gilt entsprechend für Fahrzeugführer, die an einer freiwerdenden Parklücke warten.“ Diese Vorschrift wird gern mal außer Acht gelassen und stattdessen regiert das Gesetz des Stärkeren oder besser des größeren Autos. Wie auch immer, der Klügere gibt nach, es ist ja nur ein Parkplatz!

Der Anhänger stört!

Ich hatte schon öfters das Vergnügen bei der Suche nach einem Parkplatz auf Parklücken zu treffen, die von einem PKW-Anhänger besetzt werden. Entweder steht ein „Fisch-Imbiss mit zwei Rädern“ in der Parklücke oder andere ähnliche Gefährte, die wertvolle Parkplätze verstellen. Aber man kann sich ärgern wie man möchte, es ist lt. Absatz (3b) bis zu 14 Tage möglich, einen Anhänger ohne Zugfahrzeug zu parken. Danach sollte der Anhänger mal bewegt werden. Und genau das machen die Besitzer dieser „rollenden Imbiss-Buden“ auch wöchentlich.

Nicht auf dem Schachtdeckel parken!

Die Regelung in Absatz (3) Punkt 4. fand ich aber am besten. Dort steht: „Das Parken ist unzulässig über Schachtdeckeln und anderen Verschlüssen, wo durch Zeichen 315 oder eine Parkflächenmarkierung (Anlage 2 laufende Nummer 74) das Parken auf Gehwegen erlaubt ist…“ Welcher Autofahrer beachtet diese Regel? Sie erscheint sinnvoll aber gleichzeitig kurios. Man freut sich, dass am endlich einen freien Parkplatz finden konnte und dann ist dort auf dem Gehweg ein Schachtdeckel. Soll man nun weiterfahren? Na klar, im Zweifelsfall wird das Auto nämlich umgesetzt. Und das ist bekanntlich ein sehr teures Parkvergnügen. Also heißt es, weitersuchen nach dem nächsten freien Parkplatz.

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Einbruch im geparkten Auto

Heute Nacht wurde ich mehrmals durch das aus meiner Sicht nervige ertönen einer Auto-Alarmanlage aus dem Schlaf gerissen. Es ist in der Regel nicht ungewöhnlich, dass Alarmanlagen von geparkten Autos öfters durch natürliche Einflüsse, wie Wind oder starken Regen ausgelöst werden. Also habe ich mir auch hierbei nichts weiter gedacht und habe versucht, wieder einzuschlafen.

Scheibe eingeschlagen

Als ich morgen aus dem Fenster auf den Parkplatz blickte und einen Polizeiwagen stehen sah, dachte ich an einen Routinebesuch. Aber beim zweiten Hinsehen stellte ich fest, das dass neben dem Polizeiwagen geparkte Auto auf der Beifahrerseite keine Scheibe mehr besaß. Die Glasscherben lagen sichtbar in der Parklücke. Nun war mir klar, dass die Alarmanlage in der Nacht korrekt angeschlagen hatte. Eine Querstraße weiter stand ebenfalls ein Polizeifahrzeug. Auch dort wurde bei einem geparkten Auto die Scheibe eingeschlagen und das integrierte Navigationssystem ausgebaut.

Unsichere Parkplätze

Eigentlich dachte ich, dass die hiesige Wohngegend bzgl. Autoeinbrüchen einigermaßen sicher sei. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. In Wohngegenden, in denen die Autos in den heiß begehrten und all zu knappen Parklücken abgestellt werden, scheint es für Diebe sogar einfacher zu sein, Einbrüche zu verüben. Begünstigend ist hierbei die Anonymität der Großstadt und die immer währende Geräuschkulisse.

Auftragsdiebstahl mit steigender Tendenz

Einem älterem Bericht der Berliner Morgenpost zu folge, stieg in den Jahren 2010 die Anzahl der organisierten Auto- und Autoteile-Diebstähle. Dabei handelt es sich um Banden aus dem osteuropäischem Raum, die gezielt geparkte Autos ins Visier nehmen. Meist werden die Fahrzeuge Tage zuvor ausgesucht, um dann in einer konzentrierten Aktion zuzuschlagen. Glücklich kann sich derjenige schätzen, der einen Kaskoversicherung hat, um nicht gänzlich auf dem entstandenen Schaden sitzen zu bleiben.

Verhindern kann man diese Art von Einbrüchen sicher nicht. Aber es gibt Möglichkeiten auf bewachte Parkplätze oder Parkhäuser auszuweichen, was aber mit einem finanziellen Mehraufwand verbunden ist.

 

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Wo parken am 1. Mai?

Berlin und Hamburg sind dafür bekannt und berüchtigt, dass es im Anschluss der Mai-Demonstrationen stets zu Krawallen kommt. Hier stellt sich für Autofahrer die Frage, wo man am besten sein Auto parken kann. Sicherlich sollte man sein geliebtes Auto nicht in den Stadtteilen parken, in den es alljährlich die Krawallen kommt. Und Autobesitzer von teuren Marken sollten sehr bedacht bei der Auswahl des Parkplatzes vorgehen, selbst wenn das Fahrzeug eine Vollkaskoversicherung hat.

Bewachte Parkplätze sind Trumpf

Die beste Wahl wäre, mit dem Auto einen Ausflug zu unternehmen, um erst am nächsten morgen zurück zu kehren. Falls diese Alternative ausscheidet, sollte man das Auto auf einem Parkplatz in einem anderen Stadteil abstellen. Und wenn auch diese Variante nicht praktizierbar ist, sollte man einen bewachten Parkplatz aufsuchen oder das Auto in einem Parkhaus oder einer Tiefgarage parken. Die Miete für den Parkplatz sollte es einem Wert sein. Es sind schließlich maximal nur zwei Tage für die Nutzung an den Betreiber zu entrichten.

Wo findet man Parkhäuser?

Falls man von der Variante mit dem bewachten Parkhaus Gebrauch machen möchte, stellt sich die Frage, wo im Umkreis eines gelegen ist.
Hierfür kann man entweder die Google-Suche strapazieren oder falls man Besitzer eines Smartphones ist, kann man sich eine der verfügbaren Parkhaus Apps installieren. Die Parkhaus Apps sind für verschiedene Städte nutzbar und zeigen einem komfortabel auf einer Karte den Standort an. Zusätzlich informieren einige Apps über den akutellen Bestand an freien Parkplätzen.

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Parkplätze mit Stromanschluß

Seit wenigen Jahren gibt es von diversen Automobilherstellen den Versuch, sogenannte Stromer in Deutschland zu etablieren. Stromer sind Elektroautos, welche gänzlich durch eine Batterie gespeist werden. Beachtlich ist, dass die Reichweite diese vollkommen batteriebetriebenen Autos auf nahezu 200 km gesteigert werden konnte.

Voll im Trend

Mit den optimierten Reichweiten sind die Stromer ideal für den innerstädtischen Verkehr geeignet. Pendler, die das Auto zwischen dem heimischen Parkplatz und der Arbeitsstelle hin und her bewegen, legen im Schnitt 25 – 30 km am Tag zurück. Selbst für Fahrten aus den Vororten ist die Reichweite eines Stromers optimal. Dabei wird das Öko-Image eines Stromes gekonnt angepriesen und soll den Trend vom ökologischem Autofahren unterstreichen.

Parkplätze für Elektroautos

Parkplatz mit RWE StromtankstelleStromer haben aber auch einen riesigen Nachteil. Es wird zum Tanken stets eine Steckdosen benötigt. Für Autofahrer mit eigenem Parkplatz auf dem Grundstück mag dieses Problem nicht wirklich eines sein. Aber in der Innenstadt einen Parkplatz oder Parkhaus mit Stromanschluß zu finden ist schon schwierig. Daher sollte jede spontane Fahrt mit dem Batteriestand des Autos abgeglichen werden, um nicht fernab eines Parkplatzes mit Steckdose liegen zu bleiben.

Steigerung der Anzahl der Stromer – Parkplätze

Der Energiekonzern RWE hat daher nicht ganz uneigennützig eine Pilot-Projekt gestartet, welches das Ziel verfolgt, Parkplätze in den Innenstädten mit Stromanschluß anzubieten. Diese besonders gekennzeichneten Parkplätze liegen meist an attraktiven Kreuzungen oder nahe von Sehenswürdigkeiten. RWE bietet dabei sogar kostenfrei den Strom an, um die Nutzung attraktiv zu machen.

Ein Kritikpunkt bei dieser Initiative ist, dass die knappen Parkplätze in Innenstädten teilweise zu Stromer-Parkplätzen umfunktioniert werden, die nicht für normale Autos nutzbar sind. Für Besitzer eines Stromers mag es derzeit noch ein Vorteil sein. Allerdings gibt es auch keine Garantie einen freien Parkplatz mit Stromanschluss zu finden.

App für freie Stromer Parkplätze

Für Besitzer von Stromern werden bereits Apps für Smartphones angeboten, welche den Weg zur nächsten Parkplatz mit Stromanschluss zeigen. Was den Parkplatz Apps aber noch fehlt, ist die Information, ob der Parkplatz noch verfügbar bzw. frei ist. Hierfür könnte die App von Parkonaut dienen. Diese müsste lediglich um die Information erweitert werden, ob der angebotenen Parkplatz über eine Steckdose verfügt.

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Frauen parken besser

Die Zeitschrift „Die Welt“ berichtete kürzlich, dass Frauen nicht nur sehr gut einparken, sondern dies sogar besser als die Männer tun. In einer Studie aus Großbritannien wurden dazu 2500 Nutzer eines Parkplatzbetreibers beobachtet und in Bezug auf die Schnelligkeit bei der Parkplatz-Suche, Ablauf und Dauer des Einparkens und eventueller Positionskorrekturen bewertet. Dabei erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 und die Männer 12,3 von maximal 20 Punkten.
Frauen nehmen sich bei der Parkplatzsuche mehr Zeit, wodurch sie beim Finden von Parkplätzen nicht so oft an passenden Parklücken vorbeifuhren und ihr Auto genauer positionierten. Jedoch sind sie mit dem erzielten Ergebnis nicht so schnell zufrieden wie die Männer.
Dieses Ergebnis überrascht sicher viele, da Männer als die besseren Fahrschüler gelten und ihnen in Tests eine bessere Orientierungsfähigkeit bescheinigt wurde. Aber anscheinend verlieren diese Vorteile mit zunehmender Fahrpraxis und steigendem Selbstbewusstsein an Bedeutung.

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Parkplatz finden – aber sicher

Jeder kennt die Situation: Man ist froh, dass man einen Parkplatz gefunden hat, fragt sich aber, wie sicher ist die Gegend ist, in der man parkt. Die Frage kommt nicht von ungefähr. Autofahrer in Hamburg und Berlin haben sich damit arrangieren müssen, dass auch in guten Wohngegenden das eigenen Auto vor Brandanschlägen oder anderen Formen von Vandalismus nicht sicher ist.

Wie findet man sichere Parkplätze?

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Oft trügt der Schein, wenn man sich das Umfeld des gerade gefunden Parkplatzes anschaut. Einen Parkplatz finden, der kostenlos und zugleich sicher ist, ist zumindest in Berlin kaum möglich. Gut, man kann auf bewachte Parkhäuser oder Tiefgaragen ausweichen. Aber diese Alternative kostet in der Regel einige Euro pro Monat. Also versucht man, sich bei der Suche auf sein Bauchgefühl zu verlassen. Da es kein verlässliches Muster gibt, nach denen beispielsweise parkende Autos in Berlin das Opfer der Flammen werden, kommt die Suche dem Russisch Roulette gleich. Eines ist aber sicher, es wurde bis dato kein zweites Mal ein Auto am gleichen Fleck entzündet.

Regeln für sicheres Parken

Es hilft also nur eines, Augen zu und durch. Und genau deshalb sollte man die Grundregeln beim Parken beachten. Kein Wertgegenstände im Auto lassen, schön das Handschuhfach aufklappen, dass jeder sehen kann, dass nicht zu holen ist. Möglichst „Baby an Bord“-Aufkleber an die Heckscheibe kleben, um zu signalisieren, dass es sich um ein Familienauto handelt, welches hier parkt. Das könnte ggf. Mitleid beim Parkplatz-Zündler erwecken. Das Auto weniger waschen, damit es nicht auffällt ist eine weitere Regel. Ob es aber hilft, ist  wissenschaftlich nicht erwiesen. Außerdem kann es gut passieren, dass der Parkplatz links und rechts neben einem von „interessanten“ Autos zu geparkt wird. Dann nützt einem all die Vorsicht bei der Parkplatzwahl nichts, wenn das Feuer vom Nachbarwagen übergreift und man am nächsten morgen einen verkohlten Blechhaufen in der Parklücke stehen hat.

Bewertung von Parkplätzen

Vielleicht könnte ja ein digitales „Parkplatzverzeichnis“ bei der Suche nach kostenlosen Parkplätzen helfen. Darin könnten Nutzer von Parkplätzen, die Straßenzüge hinsichtlich der „gefühlten“ Sicherheit bewerten. Diverse Parkplatz-Apps zum finden von Parkplätzen gibt es ja bereits. Diese könnte man ja um die Bewertungsfunktion erweitern. Ob es aber tatsächlich hilft, steht in den Sternen.

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Ausweitung von Parkzonen führt zu Parkplatz-Mangel in angrenzenden Stadtvierteln

Jüngst wurde in einem Artikel der Berliner Morgenpost über eine Studie bzgl. der Effekte der Einführung von Parkzonen in den Berliner Wohnbezirken Prenzlauer Berg und Pankow berichtet. Im Oktober 2010 wurde die Parkraumbewirtschaftung durch die Schaffung drei neuer Parkzonen in den Wohnvierteln des Bezirkes ausgeweitet.

Durch die Einführung der drei Parkzonen können in Summe die 12.400 Parkplätze nur gebührenpflichtig genutzt werden. Laut der Studie soll die Einführung der gebührenpflichtigen Parkplätze dazu geführt haben, dass die Auslastung des Parkplatz-Angebotes von 100 Prozent auf 80 Prozent zurückgegangen ist. Allerdings sind die frei verfügbaren Parkplätze gefühlt nicht vorhanden, da Baustellen und Sperrungen das Parkplatzangebot meist über mehrere Monate verringen.

Interessant ist die Einnahmenrechnung für die bewirtschafteten Parkplätze. Die durchschnittlichen Einnahmen für einen Parkplatz belaufen sich jährlich auf ca. 200 Euro während de Bußgeld-Einnahmen pro Stellplatz knapp 400 Euro in die Bezirkskassen spülen. Um diese hohe Bußgeld-Quote zu erreichen wurden zahlreiche Kontrolleure eingestellt. Der Trend ist steigend. Das Bezirksamt Berlin-Pankow denkt darüber nach, noch weitere Parkplätze in den angrenzenden Wohnvierteln in Parkzonen umzuwandeln.

Grund für diese Entscheidung ist das Ergebnis der Studie, nach welcher an Werktagen rund 2700 Autos weniger in den Wohnvierteln parken, an einigen Straßenzügen ist die Auslastung der Parkplätze sogar um bis zu 40 Prozent gesunken. Aber es sind dennoch nicht weniger Autos geworden, sondern deren Besitzer weichen auf die umliegenden Viertel aus, die nicht als Parkzone ausgeschrieben sind.

Was die Studie verschweigt ist, dass die Anwohner für einen Parkplatz einen Anwohnerparkausweis jährlich kaufen müssen, dessen Preis bei knapp 100 Euro liegt. Und wehe dem, dass man Besuch erwartet – der kann dann wählen zwischen Parkgebühren für den Parkplatz vor der Tür oder ein Fahrt zum Bezirksamt inkl. Wartezeiten, um sich dort einen Kurzzeitparkausweis zu kaufen.

Alles in allem scheint das Parkzonen-Konzept nur den Kommunen etwas zu bringen, da die Kapazität der Parkplatz nicht steigt, der Preis für Nutzung dagegen schon. Um dennoch effizient, einen der wenigen kostenlosen Parkplätze zu finden, könnte eine Parkplatz-App wie die Parkonaut Parkplatz-App weiterhelfen.

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