Archiv für 31. Dezember 2011

Webseiten-Design für die Parkonaut Parkplatz App ist finalisiert

Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Parkonaut Parkplatz App rückt in greifbare Nähe. Nachdem der Wettbewerb bzgl. des Webseiten-Designs für die Landing-Page von Parkonaut.de abgeschlossen ist, startet nun die Codierung der Seite. Nun mag sich sicherlich der ein oder andere die Frage stellen, wozu eine Webseite für die Parkplatz App nötig ist. Die Antwort ist einfach: Wir wollen auch im Internet über Google gefunden werden. Aus diesem Grund werden wir eine Landing Page mit mehreren Unterseiten für unsere Parkplatz App erstellen.

Parkonaut Parkplatz App Webseiten Design

Im Übrigen haben wir sehr gute Erfahrungen mit der Ausschreibung des Webseiten-Design auf einer Crowdsourcing-Plattform „crowdspring“ gesammelt. Wir haben über 80 verschiedene Design-Entwürfe für die Parkonaut – Webseite erhalten, von denen zahlreiche sehr gut waren. Die Entscheidung viel für einen Entwurf viel uns nicht leicht. Einen kleinen Vorgeschmack unserer Parkplatz App – Webseite findet man im nebenstehen Bild.

Sobald die Webseite umgesetzt ist, kann man sich als Beta-Tester für die Parkplatz App registrieren, um ab März 2012 selbst Erfahrungen beim Finden von Parkplätzen mit der App zu sammeln. Bis dahin werden noch einige Praxistest bei der Parkplatzsuche mit der App durchgeführt, um mit den gewonnen Erkenntnissen die App zu verbessern.

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Ausweitung von Parkzonen führt zu Parkplatz-Mangel in angrenzenden Stadtvierteln

Jüngst wurde in einem Artikel der Berliner Morgenpost über eine Studie bzgl. der Effekte der Einführung von Parkzonen in den Berliner Wohnbezirken Prenzlauer Berg und Pankow berichtet. Im Oktober 2010 wurde die Parkraumbewirtschaftung durch die Schaffung drei neuer Parkzonen in den Wohnvierteln des Bezirkes ausgeweitet.

Durch die Einführung der drei Parkzonen können in Summe die 12.400 Parkplätze nur gebührenpflichtig genutzt werden. Laut der Studie soll die Einführung der gebührenpflichtigen Parkplätze dazu geführt haben, dass die Auslastung des Parkplatz-Angebotes von 100 Prozent auf 80 Prozent zurückgegangen ist. Allerdings sind die frei verfügbaren Parkplätze gefühlt nicht vorhanden, da Baustellen und Sperrungen das Parkplatzangebot meist über mehrere Monate verringen.

Interessant ist die Einnahmenrechnung für die bewirtschafteten Parkplätze. Die durchschnittlichen Einnahmen für einen Parkplatz belaufen sich jährlich auf ca. 200 Euro während de Bußgeld-Einnahmen pro Stellplatz knapp 400 Euro in die Bezirkskassen spülen. Um diese hohe Bußgeld-Quote zu erreichen wurden zahlreiche Kontrolleure eingestellt. Der Trend ist steigend. Das Bezirksamt Berlin-Pankow denkt darüber nach, noch weitere Parkplätze in den angrenzenden Wohnvierteln in Parkzonen umzuwandeln.

Grund für diese Entscheidung ist das Ergebnis der Studie, nach welcher an Werktagen rund 2700 Autos weniger in den Wohnvierteln parken, an einigen Straßenzügen ist die Auslastung der Parkplätze sogar um bis zu 40 Prozent gesunken. Aber es sind dennoch nicht weniger Autos geworden, sondern deren Besitzer weichen auf die umliegenden Viertel aus, die nicht als Parkzone ausgeschrieben sind.

Was die Studie verschweigt ist, dass die Anwohner für einen Parkplatz einen Anwohnerparkausweis jährlich kaufen müssen, dessen Preis bei knapp 100 Euro liegt. Und wehe dem, dass man Besuch erwartet – der kann dann wählen zwischen Parkgebühren für den Parkplatz vor der Tür oder ein Fahrt zum Bezirksamt inkl. Wartezeiten, um sich dort einen Kurzzeitparkausweis zu kaufen.

Alles in allem scheint das Parkzonen-Konzept nur den Kommunen etwas zu bringen, da die Kapazität der Parkplatz nicht steigt, der Preis für Nutzung dagegen schon. Um dennoch effizient, einen der wenigen kostenlosen Parkplätze zu finden, könnte eine Parkplatz-App wie die Parkonaut Parkplatz-App weiterhelfen.

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App Development: HTML5 vs Native App

HTML5 versus Native App

Wer heute einen Dienst für mobile Endgeräte anbieten möchte, bewegt sich in einem fragmentierten Umfeld: unterschiedliche Geräte von unterschiedlichen Herstellern mit unterschiedlichen Plattformen. Auch wenn einem die Hersteller anderes glauben lassen möchten, so gleichen sich doch die technischen Fähigkeiten der Smartphones immer stärker an. Große Unterschiede gibt es bei der Plattform und den damit verbundenen Benutzungskonzepten. Die großen 3 in Europa heissen: Symbian 37,8%, Google 22,3% und Apple 20,3% (Stand Juli 2011, Quelle comScore MobiLens). Um eine Marktabdeckung von 80% zu erzielen, müssen alle diese Plattformen unterstützt werden.

Eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, würde bedeuten seine Anwendung 3 mal zu erstellen – einmal für jede Plattform. Die Dinge die dafür notwendig sind: Das Wissen um mehrere Programmiersprachen: Symbian setzt auf C++, Google auf Java und Apple auf ObjectiveC. Jede Plattform hat ihre eigene Entwicklungs- und Debug-umgebung und ihre eigene Tool Chain. Und natürlich hat auch jede Plattform ihre eigenen Abstraktionen und Benutzerkonzepte. Logisch: sonst würden ja die unterschiedlichen Plattformen gar keinen Sinn machen. Und natürlich ist der Markt hier nicht statisch, sondern ändert sich ständig: 2008 musste man eine iPhone Applikation haben, 2009 eine Android-Applikation und 2010 eine iPad Applikation. Was muss man eigentlich 2011 haben? RIM versucht die Einbussen aufzuholen und Microsoft ihr neues mobiles Betriebssystem zu etablieren.

Eine alternative Möglichkeit verspricht der Einsatz von HTML5. Mit HTML5 soll es möglich sein, eine Anwendung komplett mit Webtechnologien zu entwickeln. Dabei kommt ein Fakt begünstigend hinzu: nämlich die Browserwahl der Systeme: Der Browser der Symbian Plattform basiert auf WebKit, der von Android auf WebKit, der von iOS auf WebKit und sogar RIM setzt auf WebKit. Einzige Ausnahme ist Microsoft, die eine mobile Version ihres Internet Explorers entwickeln. Aber auch dieser soll den HTML 5 Standard unterstützen – wir sind gespannt. Es besteht also eine gute Chance, dass die entwickelte Anwendung auch auf allen Geräten ähnlich aussieht und sich ähnlich verhält.

Kann man denn mit HTML5 Anwendungen entwickeln, die den nativen Applikationen die Stirn bieten können? Es gibt mittlerweile eine Reihe von Bibliotheken, die die Entwicklung von HTML5-basierten Anwendungen stark erleichtern. Beispiele solcher Anwendungen kann man hier finden Sencha Touch Examples oder hier jQuery Mobile Test. Mittlerweile gibt es auch bekannte Vertreter, die diesen Weg gehen. So gibt es beispielsweise die App der Financial Times, welche komplett auf HTML5 basiert. Und diese hat mittlerweile über eine Million Nutzer. Eines ist klar: in Bezug auf Performanz und den Einsatz spezieller Gerätefeatures kann mit HTML5-Anwendungen eine native Applikation nicht ausgeboten werden. Hat man diesbezüglich keine allzu speziellen Anforderungen, kann man einen Grad an Flexibilität erreichen, der über die Entwicklung nativer Apps nicht möglich ist. Bleibt die Frage, ob HTML5-Anwendungen genauso angenommen werden, wie es ihre nativen Counterparts geschafft haben.
Was denkt ihr?

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